Osteopathie – Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren lassen

Ihr Körper verfügt über ein enormes Potenzial an Selbstheilungskräften. So ist der Gang zum Arzt bei kleineren Verletzungen oder Infektionen in der Regel nicht nötig. Selbst Knochenbrüche heilen prinzipiell nach einer Zeit von alleine ab, wenn das Bein oder der Arm geschont wird. In diesem Fall muss ein Arzt die Verletzung natürlich dennoch mindestens begutachten. Die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers werden jedoch systematisch unterschätzt.




Erkrankungen und Beschwerden im Bewegungsapparat entstehen nach der Ansicht von Osteopathen, wenn eine Bewegungseinschränkung die darunter liegende und umgebende Struktur daran hindert, korrekt zu funktionieren. So weist ein Knochen, dessen Funktion es ist, dem Körper Halt zu geben, eine harte Struktur auf. Ein Muskel ist hingegen deutlich flexibler und kann sich dehnen oder zusammenziehen. Eine Funktion macht folglich die Struktur zu dem, was sie ist. Ändert sie sich, ändert sich automatisch auch die Struktur. Ein Knochen, der ständig unter Zugbelastung steht, wächst in die Länge. Muskeln, die nicht gefordert werden, verkümmern. Weniger Struktur führt demnach zu eingeschränkter Funktion und umgekehrt. Hier setzt Ihr Osteopath an.

Osteopathie als Spezialform der manuellen Therapie

osteopathie als manuelle therapieWenn das Wechselspiel zwischen Struktur und Funktion aus dem Gleichgewicht gerät, können auf Dauer massive Schädigungen entstehen. Der Körper ist dann nicht mehr in der Lage, die Fehlfunktionen zu kompensieren. Bei der Osteopathie handelt es sich um eine Form der manuellen Therapie. Ein Osteopath geht von der Annahme aus, dass Ihr Körper in der Lage ist, sämtliche Beschwerden von alleine zu regulieren, sofern alle Strukturen gut beweglich und optimal versorgt sind.

Zunächst wird ein Osteopath daher immer Ihr Gewebe und das Bewegungsmuster am ganzen Körper untersuchen. Denn jedes Teil am Körper, von der kleinsten Gewebestruktur bis hin zum Organ, benötigt Bewegungsfreiheit, um optimal zu funktionieren. Ist diese Freiheit nicht gegeben, kommt es aus osteopathischer Sicht zunächst zu Gewebespannungen und langfristig zu Funktionsstörungen. Im Vordergrund der Behandlung steht daher immer, eine sogenannte somatische Dysfunktion zu beheben, indem das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten des Körpers wieder ins Gleichgewicht gebracht wird.

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Systematische Analyse bis zur Diagnose

Der menschliche Organismus besteht aus zahlreichen Strukturen, die mehr oder weniger direkt miteinander in Zusammenhang stehen. Dünne Bindegewebshüllen, auch Faszien genannt, umgeben jede Struktur. Gemeinsam bilden all diese Faszien eine große Gesamtkörperfaszie. So werden über die Faszien automatisch Strukturen miteinander verbunden, die im Grunde nichts miteinander zu tun haben. Funktionsstörungen können über die Faszien übertragen werden. Das erklärt, warum Beschwerden oft nicht aus der Körperregion resultieren, an der sie sich zeigen. Folglich kann der ganze Organismus aus dem Gleichgewicht sein, wenn nur ein Rädchen im Getriebe seinen Dienst nicht optimal tut. In der Osteopathie werden der Mensch und seine Beschwerden daher immer ganzheitlich betrachtet. Demzufolge ist auch die Gesundheit aus osteopathischer Sicht eine Art Gleichgewicht, das der Körper bestrebt ist, zu halten.

Osteopathie als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung

osteopathie in ergänzung zur schulmedizinOsteopathie ist eine sanfte Behandlungsmethode, die vorbeugend behandelt und viele Methoden der Schulmedizin sinnvoll ergänzt. Sie wirkt bei allen Einschränkungen und Schmerzen des Bewegungsapparates und kann bei Bandscheiben- und Ischiasproblemen ebenso sinnvoll sein wie bei Gelenkschmerzen sowie Fehlhaltungen und Verspannungen nach Unfällen. Osteopathie ist auch angesagt bei Magen-Darm-Beschwerden wie Reflux, Reizdarm und Inkontinenz. Behandlungserfolge werden ebenfalls bei Migräne, Tinnitus, chronischem Reizhusten und Bronchitis, manchen Herzbeschwerden und Prostataproblemen erreicht.